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Interessante Artikel zum Thema Computer / Software / Internet oder anderen IT-relevanten Themen  

19.06.2013 - Microsoft eliminiert eines der größten Botnetze


Laut der Nachrichtenagentur (Reuters) ist es Microsoft gelungen eines der größten Botnetze weltweit mit dem Namen "Citadel Botnetze" zu eliminieren.

Hierfür operierten Microsoft und FBI mit mehr als 80 Staaten und nahmen so anfang Juni mehr als 1.400 Netzwerken den Zugriff auf ihre Zombie-PCs. Hierdurch wurden laut Microsoft weltweit mehr als 2 Millionen Rechner aus dem Bot-Netz befreit, welche schwerpunktartig in den USA, Hong Kong und Europa zu finden waren.

Das "Citadel-Botnetz" wurde genutzt, um Banken weltweit und jeder Größenordnung um Geld in Höhe von 500 Millionen US Dollar zu erleichtern. Botnetze dieser Größenordnung werden meist auch in Teilen an andere Cyber-Kriminelle für 2.400 Dollar und mehr vermietet, damit auch diese dann damit Webseiten von Shopbetreibern oder staatlichen Einrichtungen angreifen können.

Davon betroffen waren u. a. auch Banken wie die Bank of America, die Credit Suisse, die HSBC sowie die Royal Bank of Canada.

Der Kopf hinter diesem Botnetz soll ein unter dem Alias "Aquabox" bekannter Cyber-Krimineller sein, dem es gelungen ist, mittels Piraten-Versionen einer Windows-Distribution seine Schadsoftware zu bündeln und so eines der größen, aktiven Botnetze zu schaffen.

Microsoft geht davon aus, dass sich der Drahtzieher "Aquabox" irgendwo in Ost-Europa aufhält und arbeitet diesbezüglich eng mit Europol zusammen, um diesem Cyber-Kriminellen schnellst möglich das Handwerk zu legen. Quelle: (Reuters)

30.05.2013 - META One - Eine Brille die Virtualität und Realität verschmelzen lässt

Während Googles Projekt Google Glass nur mit Sprachsteuerung und teilweiser Berührung der Brille selbst funktioniert, gibt es nun eine Entwicklung namens "Meta One" welche durch den Investor Kickstarter finanziert wird und es möglich macht, virtuelle Gegenstände in einem realen Sichtfeld einzublenden und diese mit den eigenen Händen und echten Gesten zu steuern.

Möglich macht dies das stereoskopisches Bild der "Meta One", welches mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln für jedes Auge erzeugt wird. Es ermöglicht dem Nutzer so, die Visualisierung und Interaktion mit jeder Form von virtuellen 3D-Objekten in der realen Welt und das mit den eigenen Händen.

Die Entwickler-Version dieser Brille, muss zur Zeit noch an einem Computer angeschlossen werden und unterstützt aktuell nur das Betriebsystem Windows. Weitere Betriebsysteme werden aber folgen genauso wie eine Variante der Brille ohne Kabel und mit Akku.

Das Entwickler-Kit gibt es schon für 750 US-Dollar zu kaufen. Man erhält so nicht nur die Brille an sich, sondern auch das SDK und Zugang zu den Entwickler-Foren. Desweiteren soll man als Inhaber des Entwickler-Kit's die Endkundenvariante, für welche noch kein Erscheinungsdatum genannt wurde, vergünstigt erhalten. Die Auslieferung der Entwickler-Version wird schon im September 2013 erfolgen.

Wir haben Euch hier ein Video zur "Meta One" hinterlegt, welches Euch zeigen wird, was damit alles so möglich ist und noch sein wird.

Eine tolle Entwicklung !




27.05.2013 - Einsatz von Trojanern und Rootkits zur Urheberrechtsverletzungsverfolgung in den USA gefordert

In den USA hat die Intellectual Property Commission in Ihrem heute veröffentlichten 82-Seiten-Bericht die Lockerung von bestimmten Gesetzen gefordert, die den Einsatz von Trojanern und Rootkits legalisieren zum Zwecke der besseren Vorgehensweise gegen den Diebstal geistigen Eigentums.

Natürlich nur für den "Fall der Fälle" hieß es seitens der IPC. Man möchte durch entsprechend gelockerte Gesetze in der Lage sein, fremde Computer zu verschlüsseln und die Besitzer mit deren vorhanden Webcams direkt abzulichten.

Was unglaublich klingt, könnte schon bald gängige Praxis in den USA werden, denn dieser Report wird bereits in den kommenden Tagen dem Kongress vorgelegt, welcher in der Lage ist, entsprechende Gesetze zu erlassen, die ein solches Vorgehen tatsächlich legitimieren.

Neu ist die Herangehensweise ja nicht. Schon Sony flog im Jahr 2005 auf, als Hacker ein als Kopierschutz programmiertes Rootkit mißbräuchlich nutzen.

Die Frage, die sich allerdings stellt ist doch, was wenn dieser Schutz von Dritten geknackt wird und diese so Zugriff auf alle dieser Art gesicherten Computer erhalten und das Ganze ohne selbst Schadsoftware auf diese hochzuladen.

Meiner Meinung nach sehr fragwürdig, ob der Kongress den Einsatz von derartigen Maßnahmen tatsächlich legitimieren wird.



22.05.2013 - personalisierte Suchergebnisse in Google deaktivieren

Seit März 2012 ist es mehr oder minder bekannt, dass in der meist genutzten Suchmaschine, personalisierte Suchergebnisse ausgegeben werden. Das bedeutet, dass Sie keine echten organischen Inhalte gelistet bekommen, sondern Ergebnisse, die nach der Meinung des Suchmaschinenriesen auf Grund der von Ihnen jemals eingegeben Suchanfragen für Sie relevant sein könnten.

Schlagwort hierfür ist das leider standardmäßig aktivierte Webprotokoll von Google. Der Suchmaschinenriese speichert bei aktiviertem Webprotokoll alle Suchanfragen dauerthaft und die Daten werden auch nicht anonymisiert.
Wer jetzt denkt, dass bei Deaktivierung des Webprotokolls keine Daten mehr erhoben werden, der liegt leider falsch. Google speichert die Daten noch weitere 18 Monate für interne Zwecke, anonymisiert die Daten dann aber oder löscht sie. Google ist dazu verpflichtet Daten für diesen Zeitraum für z.b. Strafverfolgungsbehörden aufzubewahren.
Die Deaktivierung des Webprotokolls führt aber zumindest dazu, dass Sie saubere, nicht modifizierte Suchergebnisse auf Ihre Suchanfrage erhalten und allein deswegen lohnt sich die Deaktivierung auf jeden Fall. Wer möchte sich schon von dritten sagen lassen, was für ihn relevant ist und was nicht.
Wie das Webprotokoll deaktivert wird, können Sie den beiden Screenshots, die wir für Sie hinterlegt haben, entnehmen.

Deaktivierung Webprotokoll Google:


 

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